Weil die Welt laut ruft, wenn die eigene Stimme leise wird.
Weil jeder glitzernde Pfad verspricht, was wir längst in der Tasche tragen.
Weil das Fremde immer bunter wirkt, solange das Eigene ungefragt bleibt.
Doch wer sich außen verläuft, verliert sich nicht –
er kreist nur solange, bis der innere Boden wieder gefunden werden will.
Die Spur nach Hause ist nie verschwunden,
sie wartet nur, bis du stehen bleibst
und den Staub der vielen Wege aus deinem Brustkorb klopfst.
Dann zeigt sich die Richtung,
nicht als Wegweiser,
sondern als Atemzug.

Im Außen lockt das Verlaufen, hmm?
Verlaufen musst du, um dich zu finden.
Der Weg dich sucht, er tut.
Still wirst du, und dann:
Dich selbst einholst du.



