Weshalb macht das Weshalb die Lösung unmöglich?

… und was das mit wessen Hälfte zu tun hat** Das Weshalb tut immer so, als sei es eine ehrliche Frage.In Wirklichkeit schleppt es heimlich einen zweiten Teil mit sich herum:Wessen Hälfte?Also: Wem gehört dieses Problem? Wessen Verantwortung ist das eigentlich? Kaum taucht das Weshalb auf, teilt es die Situation in zwei Hälften –eine sichtbare …

Warum das Warum keine Perspektive hat

Das Warum ist wie ein müder Greis, der sich mit dem Fernglas rückwärts herum an den Abgrund setzt und sich wundert, warum er nichts sieht.Es sucht immer in der Vergangenheit, versucht dort Zukunft zu finden – und wundert sich später, dass es nur Staub, alte Fußabdrücke und ein paar vergessene Entscheidungen findet, die niemand mehr …

Warum das Wieso nie in die Tiefe kann

(oder: Warum das Warum ständig im seichten Wasser paddelt) Stell dir das Wieso wie einen kleinen, hektischen Waschbär vor.Er hockt am Rand eines tiefen Waldteichs, hält sich den Bauch und fragt: „Wieso ist das Wasser nass?“ Und während er fragt, schaufelt er nervös Blätter zur Seite, dreht Steine um, zeigt auf Libellen, kratzt sich am …

Warum das „Warum“ immer zu kurz greift

Ein Kind fasst auf die heiße Herdplatte.Es schreit. Aua. Fragt man nun: „Warum?“, bekommt man eine Antwort, die logisch klingt – und doch kaum etwas erklärt: „Weil die Platte heiß war.“ Ja.Aber diese Antwort trifft nur den sichtbaren Moment – nicht den Weg dorthin.Denn wer tiefer schaut, merkt sofort: Das Warum beschreibt den Aufprall, nicht …

Im Außen lockt das Verlaufen

Weil die Welt laut ruft, wenn die eigene Stimme leise wird.Weil jeder glitzernde Pfad verspricht, was wir längst in der Tasche tragen.Weil das Fremde immer bunter wirkt, solange das Eigene ungefragt bleibt. Doch wer sich außen verläuft, verliert sich nicht –er kreist nur solange, bis der innere Boden wieder gefunden werden will.Die Spur nach Hause …

Die Parabel vom Mann, der den Montag verbieten wollte

(oder: Wie wir gegen das Unvermeidbare kämpfen – und verlieren, aber mit Stil) Es war einmal ein Mann, der beschloss, dass er keine Veränderungen mehr wollte.Keine großen – keine kleinen.Vor allem keine, die automatisch passieren. Also stellte er sich vor den Kalender und erklärte:„Montag wird abgeschafft.“ Der Kalender sagte nichts.(Er war ein Kalender. Er kannte …

Das Unvermeidbare

Das Unvermeidbare Das Unvermeidbare ist kein Feind.Es ist der Moment, in dem das Leben nicht mehr mit dir verhandelt,sondern dich an das erinnert, was längst in dir angelegt ist. Es trägt eine stille Botschaft:„Du bist bereit – auch wenn du dich noch nicht so fühlst.“ Das Unvermeidbare ist: Im schamanischen Verständnis ist das Unvermeidbare kein …

Das Innere Feuer

Die Nacht, in der du dich wieder entzündest Es gibt in den Rauhnächten einen Moment, der nicht beschrieben werden kann, ohne dass er gleichzeitig innerlich geschieht:Der Moment, in dem das Innere Feuer wieder zu leuchten beginnt.Nicht das Feuer des Egos. Nicht das Feuer der Anstrengung.Sondern das ursprüngliche Lebensfeuer, das unter allem Lärm weitergeglimmt hat. Dieser …

Die 12 Tore der Rauhnächte

Die 12 Rauhnächte sind kein Kalenderwerk und keine Tradition, die man korrekt „einhalten“ müsste.Sie sind etwas viel Ursprünglicheres: 12 innere Tore, die du nur betreten kannst, wenn du dafür bereit bist. Jedes Tor ist ein archetypischer Raum.Eine Haltung.Ein Spiegel des eigenen Weges.Und jedes Tor zeigt dir nur das, was dir im kommenden Jahreskreis nützen wird …

Die Große Öffnung

Warum die Rauhnächte existieren – und was in dieser Zeit wirklich geschieht Die meisten modernen Traditionen rund um die Rauhnächte wirken wie ein Mosaik aus Bräuchen, Fragmenten und Kalenderstücken. Doch hinter all dem steht etwas viel Ursprünglicheres – ein archaisches Wissen, das älter ist als Kulturen, Religionen oder Jahreszählungen. Es ist das Wissen darum,dass es …