Mystery of the nutshell

Das erste, an was mich die Walnuss erinnerte, war das eigene Gehirn.

Also das Gehirn, das oben in meiner Denkerstube wohnt.

Genauso fragil, genauso knackbar, auch wenn die Walnuss erst einmal als ziemlich stabil daher kommt.

Wie stabil ist mein Gehirn. Also mal so im Vergleich zu dem, was ich von ihm erwarte.

Na gut, der ein oder andere Denkfehler ist mir ja tatsächlich im Laufe der Jahre unter gekommen.

Im Laufe der Jahre klingt gut….

Tatsächlich, seit dem ich ganz bewußt (meist) darauf achte, was so alles aus meinem Oberstübchen in mein System rauscht, wurde mir immer klarer, daß es die kleinen, täglichen Rechenfehler sind, die mir immer wieder das Leben schwerer machen.

Was für ein Mammut Satz!

Wenn ich so beobachte, was ich denke – also der jeweils erste Gedanke zu einer Beobachtung – ist da immer wieder mal eine spontane Bewertung der aktuellen Situation dabei… UmSekunden später festzustellen, daß genau hier wieder mal eine Schubladenbewertung zugeschlagen hat.

Also rausräumen, diese Schublade.

Der Gehirnakrobat dort oben scheint immer wieder Spaß darin zu entwickeln, auf alles ein passables Muster legen zu können.

Die früh gelernten Wie, Weshalb, Warum scheinen sich tief eingefressen zu haben.

Also hinaus mit Ihnen.

Jetzt – beobachten und das Leben neu lernen

mit den eigenen Augen

das ist es, was diesen Oktober so speziell macht.

apropos Augen, noch so ein gefiltertes Wahrnehmungsorgan.

Aber dazu ein anderes Mal mehr.

 

 

 

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