Rücksicht

Heute morgen in aller früh hat auf einmal das Wort Rücksicht im Raum gestanden.

Ich war gerade dabei meinen ersten Kaffee zu trinken, alles im Haus war noch ruhig. Keiner wach außer mir.

Draußen war gerade Sonnenaufgang und da war es auf einmal wieder da: das Wort Rücksicht.

Als es mir das dritte mal begegnete beschloß ich mir dieses Wort einmal näher anzuschauen.

Ein Blick ins Wiktionary zeigte mir folgende Bedeutungen:

[1] wohlwollendes Verhalten gegenüber jemandem oder etwas unter Beachtung der Umstände
[2] selten: Rückblick auf etwas, das schon vergangen ist

Manchmal wird es eingefordert, manchmal angefordert. Was passiert wirklich wenn ich Rücksicht nehme (hinter meinen Rücken sehe).

Bin ich der Anführer eines Staues, den ich nicht mitbekommen habe – im Stau fährt sich vorne am entspannendsten.

Bin ich in der Reihe vielleicht doch nicht der (das) Letzte – obwohl ich mich oft so fühle.

Wenn ich mich gerade als ruhig oder gestresst empfinden, scheint es auch sinnig Rücksicht zu nehmen (hinter meinen Rücken sehen).

Fühle ich mich ruhig, obwohl von hinten mächtig geschoben wird.

Fühle ich mich gestresst, obwohl von hinten niemand schiebt,

Die Rücksicht scheint ein gutes Helferlein zu sein, um sich der eigenen Position im Moment bewußter zu werden.

Ok, dann nehme ich doch einfach mal mehr Rücksicht auf mich selbst 😉

Iyánéé

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